Regelungen zur Organisation der Schuljahrgänge 1 bis 10 der allgemeinbildenden Schulen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Meppen, den 09.März 2021

 

Liebe Eltern!  

                                                                                                         

Mit Beginn des Monat März hat das Niedersächsische Kultusministerium den Erlass „Regelungen zur Organisation der Schuljahrgänge 1 bis 10 der allgemeinbildenden Schulen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“ in Teilen neu verfasst. Wesentliche Punkte daraus darf ich Ihnen hiermit zur Kenntnis bringen, damit Sie, liebe Eltern, das gegenwärtige schulische Handeln besser verstehen und zum gelingenden Lernen Ihrer Kinder hilfreich beitragen können.

 

Organisation des Lernens/Lernbegleitung im Distanzlernen:

Derzeit befinden wir uns im Szenario B, dem täglichen Wechsel aus Präsenzunterricht (Lernen in der Schule) und Distanzlernen (Lernen zu Hause). Das war zunächst fremd aber gelingt von Woche zu Woche besser. Die Kinder erhalten am Präsenztag sowohl Hausaufgaben für den jeweiligen Tag, als auch Material für das Distanzlernen. Um einen Lernfortschritt zu gewährleisten, sollte beides diszipliniert und strukturiert fortlaufen. Lernen im Präsenzunterricht kann dann reibungsloser geschehen, wenn die Kinder das Distanzlernen strukturiert (Tagesablauf) beherzigen und das Material gründlich und vollständig bearbeiten. Der Erlass spricht da eine deutliche Sprache: Für die Schülerinnen und Schüler besteht auch beim Distanzlernen Schulpflicht und somit die Verpflichtung, die ihnen gestellten Aufgaben zu bearbeiten.

Für den Fall, dass Fragen auftreten, bietet jede Lehrkraft verlässlich wöchentliche Sprechzeiten an. Eine Übersicht finden Sie anbei.

 

Flexibilisierung der Stundentafel:

Um eine dem Schulprogramm entsprechende breite Inhaltsvermittlung zu gewährleisten (auch in diesen Zeiten!) unterrichten wir im Wesentlichen nach Plan. Dennoch gibt der Erlass die Möglichkeit, Schwerpunkte auf die Basiskompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) zu verlagern. Zugunsten der Hauptfächer werden punktuell Stunden aus den Nebenfächern genutzt. Das bringt auch den Vorteil, dass die Lernrückstände nicht zu groß werden (Motto: Wesentliches vor Schönem und Angenehmen!) Überdies sei zu Ihrer Beruhigung erwähnt, dass auch den weiterführenden Schulen in den Jahrgängen 5-8 diese Möglichkeit zur Flexibilisierung eingeräumt wird. Die Probleme (Lernrückstände etc.) beim Übergang in die Sekundarstufe I sind bekannt.

 

Leistungsbewertung:

a.) im Distanzlernen: In Abgrenzung zu Hausaufgaben im Präsenzunterricht sollen fachspezifische

     Leistungen, die im Distanzlernen zu Hause erkennbar selbstständig erbracht worden sind,

     bewertet werden,

 

 

 

 

 

 

b. ) Schriftliche Arbeiten: Zu bewertende schriftliche Arbeiten dürfen lediglich im Präsenzunterricht

durchgeführt werden. In allen Fächern ist im zweiten Schulhalbjahr des Schuljahres 2020/21 nur

eine schriftliche Arbeit zu schreiben. Als Ersatzleistung können im Primar- und   

Sekundarbereich auch alternative Formen der Leistungsfeststellung und -bewertung erfolgen.

So wird eine faire und angemessene Bewertung zum Schuljahresende möglich.

 

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Während der Durchführung der Szenarien B oder C ist der Nachmittagsbetrieb untersagt. Wir hoffen darauf, dass nach den Osterferien dieser zumindest in Teilen (Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung) wieder aufgenommen werden kann.

 

 

Im Namen des Kollegiums der Grundschule Hemsen

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